1000 Euro Spendengelder zum Saisonabschluß

Letzten Sonntag, 31.10.21 haben wir Erbsensuppe zugunsten der Flutopfer verkauft. Die Aktion war ein voller Erfolg, denn wir haben rund 1000 Euro Spendengelder eingenommen! Nachdem wir bereits frühzeitig die Spendenaktion über Presse und die Social-Media Kanäle angekündigt hatten, gab es auch zahlreiche Vorbestellungen. So konnten wir unsere Einkäufe gut planen und alles gut vorbereiten. Am Samstag war dann Gemüseschnibbeln angesagt. Dank vieler helfender Hände waren wir schnell damit fertig und hatten auch noch Spaß dabei. Sonntagmorgen ab 6 Uhr haben Nogi und Wastl dann die Gulaschkanone angeheizt, so dass die Suppe pünktlich fertig war. Das war auch gut so, denn die ersten hungrigen Gäste trafen schon um 10:30 Uhr ein. Gegen 13 Uhr war bereits alles ausverkauft. Viele unterstützten die Aktion zusätzlich, indem sie den Kaufpreis teilweise sehr großzügig aufrundeten. Wir möchten uns ganz herzlichen bei allen bedanken, die uns bei der Aktion unterstützt haben, egal ob finanziell oder durch tatkräftige Mithilfe! Unser besonderer Dank geht an Marcus Kurafeiski von der Fleischerei Kost. Er spendete das komplette Fleisch für die Suppe.

Den Sonntag nutzten wir dann gleich auch noch, um unsere Doppelsitzer und die Dimona abzurüsten und damit für die Winterarbeit vorzubereiten, denn leider ist die Segelflugsaison nun vorbei L Dafür war diese Saison für unsere Leistungsflieger sehr erfolgreich. So brachten wir es in der DMSt (Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug) für NRW auf Platz 1. Das ist eine wahnsinnig gute Leistung! Allen beteiligten Piloten herzlichen Glückwunsch dafür, macht weiter so. Und wir hoffen natürlich, dass sich aus den Nachwuchsrängen weitere gute Streckenflieger entwickeln und wir auch die nächsten Jahre immer weit vorne liegen.

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Erinnerung Spendenaktion

Wir möchten alle nochmal daran erinnern, dass ihr am Sonntag, 31.10.21 nicht kochen braucht. Bei uns am Flugplatz gibt es ja ab 11 Uhr leckere Erbsensuppe für 4 Euro pro Portion. Der Erlös dieses Verkaufs geht vollständig an die Betroffenen der großen Flutkatastrophe im Sommer. Seit der Bekanntgabe der Spendenaktion gab es zwar schon einige Bestellungen, aber unsere Gulaschkanone ist sehr groß und wir wollen sie gerne voll haben. Also weiter sagen, posten oder in den Status stellen….ist für den guten Zweck!

Um die Planungen und Vorbereitungen zu erleichtern, bitten wir möglichst um eine kurze Bestellung mit Angabe der gewünschten Anzahl der Portionen. Diese kann entweder als E-Mail an Suppenverkauf@edku.de gesendet werden oder über unser Infotelefon 0171-2393691 erfolgen, gerne auch als WhatsApp-Nachricht oder SMS. Die Suppe wird dann zum Mitnehmen portionsweise (ca. 400 mL) in umweltfreundlichen Einwegbechern oder auch gerne in selbst mitgebrachten Behältern ausgegeben. Wir weisen darauf hin, dass die Suppe nur zum Mitnehmen angeboten wird und der Verzehr am Flugplatz nicht möglich ist.

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Erlebnis Nachtflug

(von Markus Bähr)

Eigentlich hatte ich Anfang der Woche ein ganz normales Wochenende am Flugplatz erwartet. Die Wettervorhersage war sonnig, aber wenig thermisch. Ich nahm mir also vor, vielleicht mal einen Freund im Segelflugzeug mitzunehmen oder meine ersten Flüge im Discus zu machen. Letzteres gelang mir dann mit Unterstützung von Heiner auch, doch das sollte nicht der Höhepunkt meines Wochenends werden.

Mittwochabend ploppte eine WhatsApp-Nachricht in der Flugplatzgruppe auf. Maik suchte jemanden, der ihn Freitagabend in Paderborn am Flughafen abholen würde. Als Gegenleistung bot er einen freien Sitzplatz in der Cessna für einen Nachtflug am Samstag an. Ein toller Deal, dachte ich, hatte selbst aber die Wochenendplanung mit meiner Familie noch nicht besprochen. Als sich dann am nächsten Morgen noch niemand gefunden hatte, sagte ich Maik zu. Der Deal stand und meine Vorfreude stieg von Stunde zu Stunde.

Maiks Patentante Lisa hatte diesen besonderen Flug im letzten Jahr zum runden Geburtstag geschenkt bekommen. Zusammen mit ihrem Mann Reinhold wollte sie ihn an diesem Wochenende einlösen. Die beiden waren ebenfalls voller Vorfreude, als ich sie am Samstagabend kennenlernen durfte. Um 19:15 Uhr ging es in Attendorn los. Nach einem routinierten Vorflugcheck und der Aufgabe des Flugplans starteten wir an unserem heimischen Flugplatz in den Sonnenuntergang. Schon das Gefühl, zu einer Uhrzeit zu starten, zu der man sonst ohne Nachtflugberechtigung (NFQ) spätestens gelandet sein sollte, fand ich spannend. Dann dieser Ausblick, zunächst nach vorne in den Sonnenuntergang und zum Mond, der neben der sehr klar sichtbaren Venus stand. Noch konnte man im Restlicht der Dämmerung Ortschaften, Wälder, Flüsse und Seen erkennen. Nur kurze Zeit später waren es nur noch Ansammlungen von Lichtern und schwarze Felder. Die Lichter ließen sich erstaunlich gut auseinanderhalten. Straßen, Wohngebiete, Industriegebiete, Befeuerungsbeleuchtung von Luftfahrthindernissen (z.B. Windräder oder Sendetürme), alles war gut erkennbar. Bei den dunklen Bereichen sah das schon ganz anders aus. Ob Wald, Grünfläche, Feld oder Gewässer konnten wir auch mit gutem Willen nicht mehr unterscheiden. Große Flüsse wie der Rhein zeichneten wenigstens noch markante Bögen in das Lichtermeer der Großstädte.

Auf unserem Flug Richtung Ruhrgebiet konnte man sehr gut beobachten, wie die Städte immer größer wurden und die schwarze Landschaft immer weniger wurde. Nördlich des Ruhrgebiets, nachdem wir das beeindruckend große Gelände des Chemieparks Marl umflogen hatten, drehten wir ab Richtung Düsseldorf. Das Anmelden beim Tower Düsseldorf und das Einholen der Genehmigung zum Überqueren des Flughafens liefen problemlos. Dabei und auch beim Rest des Fluges war Maiks Souveränität im Sprechfunk deutlich erkennbar. Nach dem Queren des Flughafens und Verlassen der Kontrollzone Düsseldorf dauerte es nur wenige Minuten bis Köln. Auch hier war das Anmelden und der Einflug in die Kontrollzone kein Problem und wir bekamen sogar die Genehmigung zum tiefen Überflug. Die Erlaubnis, über der Innenstadt ein paar Kreise zu drehen, wurde uns sehr deutlich etwa mit den Worten verwehrt: „Fliegen sie direkt zu Piste 14L zum tiefen Überflug, machen sie danach eine Linkskurve und verlassen Sie die Kontrollzone in Richtung Paderborn“. War halt scheinbar viel Verkehr und tatsächlich bekam auch eine Verkehrsmaschine direkt nach unserem Privatvergnügen die Genehmigung zur Landung, die hätten wir wohl sonst zu lange aufgehalten. Man denkt ja in einem großen Flugzeug schon mal, man würde langsam fliegen und die Landebahn wäre lang. Die rund 3,8 km der Piste erscheinen in einem kleinen Flugzeug sehr lang. Man kommt sich winzig vor, wenn man an den parkenden Jets vorbeirauscht und denkt, dass man jeden Moment landet, dabei bretterte die Cessna 182 grade mit rund 200 km/h in Bierflaschenhöhe über den Asphalt. Sehr beeindruckend.

Schon kurze Zeit nach diesem Erlebnis waren wir auch schon vorbei an Olpe in Attendorn angekommen. Kurz die Genehmigung eingeholt, die Flughöhe zu verringern um unseren Heimatort bei Nacht umfliegen zu dürfen, kreisten wir in wenigen hundert Metern Höhe über der Stadt. Das Bild, das man bei Tageslicht bereits in- und auswendig kennt, war plötzlich ganz fremd. Es brauchte einige Sekunden bis die Orientierung unter Zuhilfenahme markanter Punkte wieder da war. Dann erkannte ich aber alles sehr genau und genoss diesen besonderen Ausblick. Einige Vereinskollegen, die sich am Flugplatz aufhielten, hatten uns natürlich längst gehört. Mein Telefon klingelte mehrfach und ich erhielt die Nachricht, dass man am Platz auf uns wartet. Also sind wir natürlich kurz über den Platz geflogen, um die winkenden Fliegerfreunde zu begrüßen. Viel mehr konnte man dort in der Dunkelheit jedoch nicht erkennen.

Leider ging es nun bereits Richtung Zielflughafen Paderborn. Im Anflug an unsere zugewiesene Piste erklärte Maik uns das Anflugsystem ILS, mit dem er selbst bei völlig geschlossener Wolkendecke ohne Sicht zielgenau anfliegen könnte, zurzeit nur nicht dürfte wegen ausgelaufener Lizenz. Trotzdem nutze er das System zur Unterstützung für eine perfekte Landung, die wir zum Glück bei klarem Himmel schön mitverfolgen konnten. Den direkten, frontalen Blick auf die beleuchtete Landebahn hat man im Urlaubsflieger sonst in der Regel auch nicht.

In Deutschland haben nicht viele Privatpiloten eine Nachtfluglizenz und halten diese auch aufrecht. Deshalb war dieses Erlebnis etwas Besonderes, vielleicht Einmaliges. Mir ist auch klar, dass der Tausch Abholung in Paderborn gegen zwei Stunden Nachtflug mit der Cessna ein ungleicher Tausch war. Ich habe diesen Flug sehr genossen und wünsche jedem, auch einmal diese Gelegenheit zu bekommen. Ich jedenfalls würde zukünftig jede weitere Chance wahrnehmen, ohne zu zögern.

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sdr

Erbsensuppe zugunsten der Flutopfer

Leider musste unser beliebtes Drachenfest auch in diesem Jahr pandemiebedingt wieder ausfallen, was wir alle sehr bedauern. Stattdessen haben wir uns aber zum Abschluss unserer erfolgreichen Saison etwas Besonderes einfallen lassen. Nachdem bereits schon einige von uns tatkräftig im Ahrtal Hilfe gleistet haben und auch noch dabei sind, möchten wir durch eine Spendenaktion zusätzlich helfen. Wir werden am 31.10.21 am Flugplatz Erbsensuppe aus unserer NVA Gulaschkanone verkaufen. Der Erlös dieser Aktion wird komplett an die Betroffenen der Flutkatastrophe gespendet und geht an die Aktion Deutschland Hilft, einem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen. Wir bitten euch alle, hierfür im Bekannten- und Freundeskreis die Werbetrommel zu rühren, damit wir auch ordentlich was zusammen bekommen!

Und so funktioniert es: Wer sich am 31.10.2021 ab 11 Uhr Erbsensuppe abholen möchte wird gebeten, eine kurze E-Mail an Suppenverkauf@edku.de mit Angabe der gewünschten Anzahl der Portionen zu senden. Die Anmeldung dient der besseren Planung, eine Bestätigung der Bestellung erfolgt daher nicht. Die Suppe wird dann zum Mitnehmen portionsweise (ca. 400 mL) in umweltfreundlichen Einwegbechern oder auch gerne in selbst mitgebrachten Behältern auf dem Parkplatz des Flugplatzes ausgegeben. Die Zahlung der Spende in Höhe von vier Euro pro Portion erfolgt bei der Ausgabe in bar. Spendenquittungen können nicht ausgestellt werden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Suppe nur zum Mitnehmen angeboten wird und der Verzehr am Flugplatz nicht möglich ist.

Wir möchten allen Helfern vor Ort an dieser Stelle unseren größten Respekt aussprechen. Was ihr dort tatkräftig leistet, ist nicht mit Geld zu bezahlen und erfordert sehr viel Selbstlosigkeit. Vielen Dank für euren Einsatz!

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Von der Flugangst bis zur A-Prüfung

Jetzt ist es offiziell: Wir haben keine aktiven A-Schüler mehr! Obwohl am Wochenende teils sehr schönes und am Samstag sogar thermisches Wetter war, war Sara als einzige Flugschülerin am Platz. Das sollte belohnt werden. Nicht oft kommt es vor, dass ein Flugschüler seinen privaten Fluglehrer hat, aber das Privileg hatte Sara gleich an beiden Tagen. Das Intensivtraining am Samstag mit Seilrissübung brachte ihr noch den nötigen Feinschliff. Darauf entschieden Carsten und Dirk am Sonntag, übrigens auf den Tag genau 1 Jahr nach ihrem Vereinsbeitritt, dass sie ihre A-Prüfung fliegen kann. Prompt legte sie ihre ersten Alleinstarts und Landungen besser hin als mit Fluglehrer an Bord. Herzlichen Glückwunsch, Sara! Bemerkenswert war, dass Sara in den stressigsten Momenten, wie z.B. auch bei der Seilrissübung, immer ein breites Grinsen im Gesicht zeigte. In ihr steckt wohl mehr Coolness, als man der sonst eher etwas ruhigen 15-Jährigen zutraut. Ebenfalls sehr beeindruckend ist ihre Motivation, die sie zu uns brachte. Sie hatte nämlich Flugangst, ja Flugangst. Bei Flügen in den Urlaub mussten ihre Eltern sie immer beruhigen und ihre Hand halten. Eines Tages beschloss sie, dass sie davon nicht den Rest ihres Lebens begleitet sein wollte. Gemäß dem Motto „face your fears“ befasste sie sich intensiv mit dem Thema Fliegerei, besonders mit dem Teil der Flugsicherheit. Bei ihren Recherchen erfuhr Sara dann auch, dass man schon mit 14 Jahren segelfliegen darf, was ihr Ihre Eltern, wenn auch anfangs etwas skeptisch, erlaubten. Das war natürlich ein großer Schritt, sich so ihren Ängsten zu stellen, hat aber offensichtlich gut funktioniert. Eltern und Schwester sind natürlich auch direkt zum Flugplatz gekommen, um Sara mit eigenen Augen fliegen zu sehen. Sie waren beeindruckt und stolz. Mutter Anja wurde dann gleich von Carsten eingeladen, auch mal mitzufliegen. Trotz etwas Angst im Bauch, oder vielleicht auch um sich ihrer Tochter gegenüber nicht die Blöße zu geben, flog sie mit und wir wussten anschließend, von wem Sara ihr Grinsen in Stresssituationen hat.

Jetzt hoffen wir, dass wir noch ein paar schöne Wochenenden bis zum Saisonende bekommen und vielleicht findet sich noch der eine oder andere Schnupperschüler (bzw. Schnupperschülerin), den wir von unserem tollen Hobby überzeugen können. Wir wollen doch nicht, dass unsere Fluglehrer im nächsten Jahr gelangweilt am Boden bleiben!

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Leni ganz schön abgehoben

Einen unglaublich schönen Spätsommer bescherte uns das Wetter am Wochenende. Fast alle Flugzeuge waren am Start, die Flugschüler zahlreich vertreten und auch so manchen Gast hat es für einen kleinen Rundflug zu uns gelockt. Herrlich! So lief an beiden Tagen alles rund und alle waren gut drauf.

Am Sonntag konnte unsere Flugschülerin Leni zeigen, was sie im letzten Jahr so gelernt hat. Die Fluglehrer waren sich einig, dass sie ihre ersten Alleinflüge und damit ihre A-Prüfung fliegen soll. Dies meisterte sie auch ohne Probleme und es gab Grund zum Feiern. Leni ist seit Juni 2020 bei uns und immerhin seit einigen Jahren wieder die erste Flugschülerin, die sich freifliegt. Herzlichen Glückwunsch dazu und mach weiter so! Dieses einmalige Erlebnis steht natürlich auch noch unserer zweiten Flugschülerin Sara bevor und wir hoffen sehr, dass wir auch zukünftig noch ein paar Mädchen davon überzeugen können, dass Segelfliegen absolut nicht nur was für Jungs ist. Im Gegenteil!

Bis zur nächsten Saison werden sich wohl Fabian, Nils und Leo mit der Theorieprüfung auseinandersetzen, so dass sie vielleicht schon im nächsten Jahr ihre Prüfung machen können. Wir setzen also alles dran, dass sich schnell wieder neue Flugschüler und vor allem Flugschülerinnen finden. Unsere Schnupperkurse sind hierfür natürlich der perfekte Einstieg und immer wieder ein sehr beliebtes Geschenk 😉.

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Prüfung mit Hindernissen

Letztes Wochenende hatten wir einen verregneten Sonntag und einen aufregenden Samstag. Zunächst lief alles routiniert. Maltes praktische Prüfung zur Segelfluglizenz war für mittags geplant, zusätzlich sollte die übliche Schulung stattfinden und wegen des ganz guten Wetters hatten auch einige Scheininhaber ihre Flugzeuge aufgerüstet. Und dann der Schreck: Die Remo von Thorsten sprang nicht mehr an. Auch nach mehreren Versuchen ging gar nichts. Als der Prüfer dann auch pünktlich vor Ort war, kam die Rettung in letzter Minute. Jonas, der an dem Tag in Plettenberg schleppte, kam mal eben mit der Plettenberger Remo zu uns rüber und half aus. So konnte nicht nur die Prüfung geflogen werden, sondern auch die anderen kamen in die Luft. Danke Jonas, danke den Plettenberger Kollegen.

Natürlich bestand Malte seine Prüfung ohne weitere Hindernisse. Herzlichen Glückwunsch und mach weiter so. Eigentlich ist er bereits seit 1998 im Verein. Aus diversen Gründen hat er aber in der Vergangenheit seine Segelflugausbildung nicht mehr weiterverfolgt. Das hatte besonders unseren Fluglehrer Wastl schon immer nicht gefallen und 2018 hatte er Malte dann überzeugt, die Sache nochmal anzugehen. 2019 hat dieser dann auch seine Theorieprüfung bestanden. Durch den eingeschränkten Flugbetrieb wegen Corona ging es dann etwas langsamer voran als geplant und die Frist zur praktischen Prüfung lief nun langsam aus. Große Erleichterung also, besonders bei Wastel, dass jetzt alles kurz vor knapp funktioniert hat und Malte den „Sack zugemacht hat“.

Flugschülerin Leni hat sich die defekte Remo zwar genau angeschaut, konnte den Fehler aber auch nicht finden…muss also was sehr Kompliziertes sein. „Da ist wohl der Wurm drin“ 😊 Jetzt hoffen wir natürlich, dass der Fehler schnell repariert wird und auch unsere Vereinsremo bald wieder am Start ist.

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JHV ernennt Charly zum Ehrenmitglied

Unsere Jahreshauptversammlung 2021 am Samstag war in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Zunächst einmal hatten wir uns entschieden, die Versammlung möglichst Corona gerecht diesmal nicht gewohnt im Gasthof Schriener abzuhalten, sondern in unserer neuen Flugzeughalle…beide Tore offen, also überdacht, aber an der frischen Luft. Standesgemäß hatte Wastel Schrieners berühmt/berüchtigte Frikadellen mit Senf besorgt, so dass wenigstens etwas Tradition bewahrt wurde. Aufgrund der Pandemie war unsere JHV 2020 zunächst verschoben worden, fiel dann aber letztendlich aus. Dadurch berichteten die Vertreter der einzelnen Ämter ihre Zusammenfassungen für zwei Jahre.

Gestartet hat unsere Versammlung aber natürlich wieder mit den Ehrungen. So wurden Uwe Behrendt, Manfred Gante und Günter Kaluza von unserem (noch) 1. Vorsitzenden Charly für ihre 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Die besonderen Leistungen unserer Streckenflieger wurden hervorgehoben. Besonders Patrick Funke, Robin Horstmann und Sebastian Horstmann belegten in der deutschen Gesamtwertung die letzten Jahre und auch dieses Jahr einige der vordersten Plätze in der Rangliste und brachten unseren im Verhältnis recht kleinen Verein auch mit nach oben in der Wertung.

Die anschließenden Berichte waren alle gut vorbereitet und bis auf den Bericht des Kassenwarts sehr interessant (sorry Olli, sind halt trockene Zahlen. Wir wissen aber alle, wieviel Arbeit dahintersteckt, dafür Danke!). Weiter ging es mit den anstehenden Wahlen. Für die Ämter des 3. Vorsitzenden und des technischen Leiters gab es jeweils zwei Vorschläge und wir entschieden uns, dies in geheimer Wahl durchzuführen. Wie bereits vorher bekannt war, hat Charly nach 16 Jahren den 1. Vorsitz abgegeben, zum neuen „Chef“ wurde Carsten Friedrich gewählt. Natürlich entließen wir Charly nicht ohne viele warme Worte des Dankes und Geschenke aus seinem Amt. Nach Vorschlag von Wastl benannten wir ihn dann auch gerne zum Ehrenmitglied. Charly war sehr gerührt und sichtlich erleichtert, als wir nach Übergabe einer Urkunde für seine Dienste im Verein (s. Foto) mit dem nächsten Tagespunkt weiter machten.

Die Zusammensetzung unseres Vorstands und erweiterten Vorstands ist nun wie folgt:

1. Vorsitzender              Carsten Friedrich

2. Vorsitzender                Sebastian Maag

3. Vorsitzender                Andreas Lindenau

Geschäftsführer              Bernward Korte

Ausbildungsleiter            Sebastian Maag

Jugendleiter                      Tim Schröder

Pressereferent                 Markus Bähr

EDV-Referent                   Jürgen Ortmann

Technischer Leiter         Carl Wilem Thöne

Platzwart                            Malte Justus

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