Erlebnis Nachtflug

(von Markus Bähr)

Eigentlich hatte ich Anfang der Woche ein ganz normales Wochenende am Flugplatz erwartet. Die Wettervorhersage war sonnig, aber wenig thermisch. Ich nahm mir also vor, vielleicht mal einen Freund im Segelflugzeug mitzunehmen oder meine ersten Flüge im Discus zu machen. Letzteres gelang mir dann mit Unterstützung von Heiner auch, doch das sollte nicht der Höhepunkt meines Wochenends werden.

Mittwochabend ploppte eine WhatsApp-Nachricht in der Flugplatzgruppe auf. Maik suchte jemanden, der ihn Freitagabend in Paderborn am Flughafen abholen würde. Als Gegenleistung bot er einen freien Sitzplatz in der Cessna für einen Nachtflug am Samstag an. Ein toller Deal, dachte ich, hatte selbst aber die Wochenendplanung mit meiner Familie noch nicht besprochen. Als sich dann am nächsten Morgen noch niemand gefunden hatte, sagte ich Maik zu. Der Deal stand und meine Vorfreude stieg von Stunde zu Stunde.

Maiks Patentante Lisa hatte diesen besonderen Flug im letzten Jahr zum runden Geburtstag geschenkt bekommen. Zusammen mit ihrem Mann Reinhold wollte sie ihn an diesem Wochenende einlösen. Die beiden waren ebenfalls voller Vorfreude, als ich sie am Samstagabend kennenlernen durfte. Um 19:15 Uhr ging es in Attendorn los. Nach einem routinierten Vorflugcheck und der Aufgabe des Flugplans starteten wir an unserem heimischen Flugplatz in den Sonnenuntergang. Schon das Gefühl, zu einer Uhrzeit zu starten, zu der man sonst ohne Nachtflugberechtigung (NFQ) spätestens gelandet sein sollte, fand ich spannend. Dann dieser Ausblick, zunächst nach vorne in den Sonnenuntergang und zum Mond, der neben der sehr klar sichtbaren Venus stand. Noch konnte man im Restlicht der Dämmerung Ortschaften, Wälder, Flüsse und Seen erkennen. Nur kurze Zeit später waren es nur noch Ansammlungen von Lichtern und schwarze Felder. Die Lichter ließen sich erstaunlich gut auseinanderhalten. Straßen, Wohngebiete, Industriegebiete, Befeuerungsbeleuchtung von Luftfahrthindernissen (z.B. Windräder oder Sendetürme), alles war gut erkennbar. Bei den dunklen Bereichen sah das schon ganz anders aus. Ob Wald, Grünfläche, Feld oder Gewässer konnten wir auch mit gutem Willen nicht mehr unterscheiden. Große Flüsse wie der Rhein zeichneten wenigstens noch markante Bögen in das Lichtermeer der Großstädte.

Auf unserem Flug Richtung Ruhrgebiet konnte man sehr gut beobachten, wie die Städte immer größer wurden und die schwarze Landschaft immer weniger wurde. Nördlich des Ruhrgebiets, nachdem wir das beeindruckend große Gelände des Chemieparks Marl umflogen hatten, drehten wir ab Richtung Düsseldorf. Das Anmelden beim Tower Düsseldorf und das Einholen der Genehmigung zum Überqueren des Flughafens liefen problemlos. Dabei und auch beim Rest des Fluges war Maiks Souveränität im Sprechfunk deutlich erkennbar. Nach dem Queren des Flughafens und Verlassen der Kontrollzone Düsseldorf dauerte es nur wenige Minuten bis Köln. Auch hier war das Anmelden und der Einflug in die Kontrollzone kein Problem und wir bekamen sogar die Genehmigung zum tiefen Überflug. Die Erlaubnis, über der Innenstadt ein paar Kreise zu drehen, wurde uns sehr deutlich etwa mit den Worten verwehrt: „Fliegen sie direkt zu Piste 14L zum tiefen Überflug, machen sie danach eine Linkskurve und verlassen Sie die Kontrollzone in Richtung Paderborn“. War halt scheinbar viel Verkehr und tatsächlich bekam auch eine Verkehrsmaschine direkt nach unserem Privatvergnügen die Genehmigung zur Landung, die hätten wir wohl sonst zu lange aufgehalten. Man denkt ja in einem großen Flugzeug schon mal, man würde langsam fliegen und die Landebahn wäre lang. Die rund 3,8 km der Piste erscheinen in einem kleinen Flugzeug sehr lang. Man kommt sich winzig vor, wenn man an den parkenden Jets vorbeirauscht und denkt, dass man jeden Moment landet, dabei bretterte die Cessna 182 grade mit rund 200 km/h in Bierflaschenhöhe über den Asphalt. Sehr beeindruckend.

Schon kurze Zeit nach diesem Erlebnis waren wir auch schon vorbei an Olpe in Attendorn angekommen. Kurz die Genehmigung eingeholt, die Flughöhe zu verringern um unseren Heimatort bei Nacht umfliegen zu dürfen, kreisten wir in wenigen hundert Metern Höhe über der Stadt. Das Bild, das man bei Tageslicht bereits in- und auswendig kennt, war plötzlich ganz fremd. Es brauchte einige Sekunden bis die Orientierung unter Zuhilfenahme markanter Punkte wieder da war. Dann erkannte ich aber alles sehr genau und genoss diesen besonderen Ausblick. Einige Vereinskollegen, die sich am Flugplatz aufhielten, hatten uns natürlich längst gehört. Mein Telefon klingelte mehrfach und ich erhielt die Nachricht, dass man am Platz auf uns wartet. Also sind wir natürlich kurz über den Platz geflogen, um die winkenden Fliegerfreunde zu begrüßen. Viel mehr konnte man dort in der Dunkelheit jedoch nicht erkennen.

Leider ging es nun bereits Richtung Zielflughafen Paderborn. Im Anflug an unsere zugewiesene Piste erklärte Maik uns das Anflugsystem ILS, mit dem er selbst bei völlig geschlossener Wolkendecke ohne Sicht zielgenau anfliegen könnte, zurzeit nur nicht dürfte wegen ausgelaufener Lizenz. Trotzdem nutze er das System zur Unterstützung für eine perfekte Landung, die wir zum Glück bei klarem Himmel schön mitverfolgen konnten. Den direkten, frontalen Blick auf die beleuchtete Landebahn hat man im Urlaubsflieger sonst in der Regel auch nicht.

In Deutschland haben nicht viele Privatpiloten eine Nachtfluglizenz und halten diese auch aufrecht. Deshalb war dieses Erlebnis etwas Besonderes, vielleicht Einmaliges. Mir ist auch klar, dass der Tausch Abholung in Paderborn gegen zwei Stunden Nachtflug mit der Cessna ein ungleicher Tausch war. Ich habe diesen Flug sehr genossen und wünsche jedem, auch einmal diese Gelegenheit zu bekommen. Ich jedenfalls würde zukünftig jede weitere Chance wahrnehmen, ohne zu zögern.

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sdr

Erbsensuppe zugunsten der Flutopfer

Leider musste unser beliebtes Drachenfest auch in diesem Jahr pandemiebedingt wieder ausfallen, was wir alle sehr bedauern. Stattdessen haben wir uns aber zum Abschluss unserer erfolgreichen Saison etwas Besonderes einfallen lassen. Nachdem bereits schon einige von uns tatkräftig im Ahrtal Hilfe gleistet haben und auch noch dabei sind, möchten wir durch eine Spendenaktion zusätzlich helfen. Wir werden am 31.10.21 am Flugplatz Erbsensuppe aus unserer NVA Gulaschkanone verkaufen. Der Erlös dieser Aktion wird komplett an die Betroffenen der Flutkatastrophe gespendet und geht an die Aktion Deutschland Hilft, einem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen. Wir bitten euch alle, hierfür im Bekannten- und Freundeskreis die Werbetrommel zu rühren, damit wir auch ordentlich was zusammen bekommen!

Und so funktioniert es: Wer sich am 31.10.2021 ab 11 Uhr Erbsensuppe abholen möchte wird gebeten, eine kurze E-Mail an Suppenverkauf@edku.de mit Angabe der gewünschten Anzahl der Portionen zu senden. Die Anmeldung dient der besseren Planung, eine Bestätigung der Bestellung erfolgt daher nicht. Die Suppe wird dann zum Mitnehmen portionsweise (ca. 400 mL) in umweltfreundlichen Einwegbechern oder auch gerne in selbst mitgebrachten Behältern auf dem Parkplatz des Flugplatzes ausgegeben. Die Zahlung der Spende in Höhe von vier Euro pro Portion erfolgt bei der Ausgabe in bar. Spendenquittungen können nicht ausgestellt werden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Suppe nur zum Mitnehmen angeboten wird und der Verzehr am Flugplatz nicht möglich ist.

Wir möchten allen Helfern vor Ort an dieser Stelle unseren größten Respekt aussprechen. Was ihr dort tatkräftig leistet, ist nicht mit Geld zu bezahlen und erfordert sehr viel Selbstlosigkeit. Vielen Dank für euren Einsatz!

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Von der Flugangst bis zur A-Prüfung

Jetzt ist es offiziell: Wir haben keine aktiven A-Schüler mehr! Obwohl am Wochenende teils sehr schönes und am Samstag sogar thermisches Wetter war, war Sara als einzige Flugschülerin am Platz. Das sollte belohnt werden. Nicht oft kommt es vor, dass ein Flugschüler seinen privaten Fluglehrer hat, aber das Privileg hatte Sara gleich an beiden Tagen. Das Intensivtraining am Samstag mit Seilrissübung brachte ihr noch den nötigen Feinschliff. Darauf entschieden Carsten und Dirk am Sonntag, übrigens auf den Tag genau 1 Jahr nach ihrem Vereinsbeitritt, dass sie ihre A-Prüfung fliegen kann. Prompt legte sie ihre ersten Alleinstarts und Landungen besser hin als mit Fluglehrer an Bord. Herzlichen Glückwunsch, Sara! Bemerkenswert war, dass Sara in den stressigsten Momenten, wie z.B. auch bei der Seilrissübung, immer ein breites Grinsen im Gesicht zeigte. In ihr steckt wohl mehr Coolness, als man der sonst eher etwas ruhigen 15-Jährigen zutraut. Ebenfalls sehr beeindruckend ist ihre Motivation, die sie zu uns brachte. Sie hatte nämlich Flugangst, ja Flugangst. Bei Flügen in den Urlaub mussten ihre Eltern sie immer beruhigen und ihre Hand halten. Eines Tages beschloss sie, dass sie davon nicht den Rest ihres Lebens begleitet sein wollte. Gemäß dem Motto „face your fears“ befasste sie sich intensiv mit dem Thema Fliegerei, besonders mit dem Teil der Flugsicherheit. Bei ihren Recherchen erfuhr Sara dann auch, dass man schon mit 14 Jahren segelfliegen darf, was ihr Ihre Eltern, wenn auch anfangs etwas skeptisch, erlaubten. Das war natürlich ein großer Schritt, sich so ihren Ängsten zu stellen, hat aber offensichtlich gut funktioniert. Eltern und Schwester sind natürlich auch direkt zum Flugplatz gekommen, um Sara mit eigenen Augen fliegen zu sehen. Sie waren beeindruckt und stolz. Mutter Anja wurde dann gleich von Carsten eingeladen, auch mal mitzufliegen. Trotz etwas Angst im Bauch, oder vielleicht auch um sich ihrer Tochter gegenüber nicht die Blöße zu geben, flog sie mit und wir wussten anschließend, von wem Sara ihr Grinsen in Stresssituationen hat.

Jetzt hoffen wir, dass wir noch ein paar schöne Wochenenden bis zum Saisonende bekommen und vielleicht findet sich noch der eine oder andere Schnupperschüler (bzw. Schnupperschülerin), den wir von unserem tollen Hobby überzeugen können. Wir wollen doch nicht, dass unsere Fluglehrer im nächsten Jahr gelangweilt am Boden bleiben!

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Leni ganz schön abgehoben

Einen unglaublich schönen Spätsommer bescherte uns das Wetter am Wochenende. Fast alle Flugzeuge waren am Start, die Flugschüler zahlreich vertreten und auch so manchen Gast hat es für einen kleinen Rundflug zu uns gelockt. Herrlich! So lief an beiden Tagen alles rund und alle waren gut drauf.

Am Sonntag konnte unsere Flugschülerin Leni zeigen, was sie im letzten Jahr so gelernt hat. Die Fluglehrer waren sich einig, dass sie ihre ersten Alleinflüge und damit ihre A-Prüfung fliegen soll. Dies meisterte sie auch ohne Probleme und es gab Grund zum Feiern. Leni ist seit Juni 2020 bei uns und immerhin seit einigen Jahren wieder die erste Flugschülerin, die sich freifliegt. Herzlichen Glückwunsch dazu und mach weiter so! Dieses einmalige Erlebnis steht natürlich auch noch unserer zweiten Flugschülerin Sara bevor und wir hoffen sehr, dass wir auch zukünftig noch ein paar Mädchen davon überzeugen können, dass Segelfliegen absolut nicht nur was für Jungs ist. Im Gegenteil!

Bis zur nächsten Saison werden sich wohl Fabian, Nils und Leo mit der Theorieprüfung auseinandersetzen, so dass sie vielleicht schon im nächsten Jahr ihre Prüfung machen können. Wir setzen also alles dran, dass sich schnell wieder neue Flugschüler und vor allem Flugschülerinnen finden. Unsere Schnupperkurse sind hierfür natürlich der perfekte Einstieg und immer wieder ein sehr beliebtes Geschenk 😉.

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Prüfung mit Hindernissen

Letztes Wochenende hatten wir einen verregneten Sonntag und einen aufregenden Samstag. Zunächst lief alles routiniert. Maltes praktische Prüfung zur Segelfluglizenz war für mittags geplant, zusätzlich sollte die übliche Schulung stattfinden und wegen des ganz guten Wetters hatten auch einige Scheininhaber ihre Flugzeuge aufgerüstet. Und dann der Schreck: Die Remo von Thorsten sprang nicht mehr an. Auch nach mehreren Versuchen ging gar nichts. Als der Prüfer dann auch pünktlich vor Ort war, kam die Rettung in letzter Minute. Jonas, der an dem Tag in Plettenberg schleppte, kam mal eben mit der Plettenberger Remo zu uns rüber und half aus. So konnte nicht nur die Prüfung geflogen werden, sondern auch die anderen kamen in die Luft. Danke Jonas, danke den Plettenberger Kollegen.

Natürlich bestand Malte seine Prüfung ohne weitere Hindernisse. Herzlichen Glückwunsch und mach weiter so. Eigentlich ist er bereits seit 1998 im Verein. Aus diversen Gründen hat er aber in der Vergangenheit seine Segelflugausbildung nicht mehr weiterverfolgt. Das hatte besonders unseren Fluglehrer Wastl schon immer nicht gefallen und 2018 hatte er Malte dann überzeugt, die Sache nochmal anzugehen. 2019 hat dieser dann auch seine Theorieprüfung bestanden. Durch den eingeschränkten Flugbetrieb wegen Corona ging es dann etwas langsamer voran als geplant und die Frist zur praktischen Prüfung lief nun langsam aus. Große Erleichterung also, besonders bei Wastel, dass jetzt alles kurz vor knapp funktioniert hat und Malte den „Sack zugemacht hat“.

Flugschülerin Leni hat sich die defekte Remo zwar genau angeschaut, konnte den Fehler aber auch nicht finden…muss also was sehr Kompliziertes sein. „Da ist wohl der Wurm drin“ 😊 Jetzt hoffen wir natürlich, dass der Fehler schnell repariert wird und auch unsere Vereinsremo bald wieder am Start ist.

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JHV ernennt Charly zum Ehrenmitglied

Unsere Jahreshauptversammlung 2021 am Samstag war in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Zunächst einmal hatten wir uns entschieden, die Versammlung möglichst Corona gerecht diesmal nicht gewohnt im Gasthof Schriener abzuhalten, sondern in unserer neuen Flugzeughalle…beide Tore offen, also überdacht, aber an der frischen Luft. Standesgemäß hatte Wastel Schrieners berühmt/berüchtigte Frikadellen mit Senf besorgt, so dass wenigstens etwas Tradition bewahrt wurde. Aufgrund der Pandemie war unsere JHV 2020 zunächst verschoben worden, fiel dann aber letztendlich aus. Dadurch berichteten die Vertreter der einzelnen Ämter ihre Zusammenfassungen für zwei Jahre.

Gestartet hat unsere Versammlung aber natürlich wieder mit den Ehrungen. So wurden Uwe Behrendt, Manfred Gante und Günter Kaluza von unserem (noch) 1. Vorsitzenden Charly für ihre 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Die besonderen Leistungen unserer Streckenflieger wurden hervorgehoben. Besonders Patrick Funke, Robin Horstmann und Sebastian Horstmann belegten in der deutschen Gesamtwertung die letzten Jahre und auch dieses Jahr einige der vordersten Plätze in der Rangliste und brachten unseren im Verhältnis recht kleinen Verein auch mit nach oben in der Wertung.

Die anschließenden Berichte waren alle gut vorbereitet und bis auf den Bericht des Kassenwarts sehr interessant (sorry Olli, sind halt trockene Zahlen. Wir wissen aber alle, wieviel Arbeit dahintersteckt, dafür Danke!). Weiter ging es mit den anstehenden Wahlen. Für die Ämter des 3. Vorsitzenden und des technischen Leiters gab es jeweils zwei Vorschläge und wir entschieden uns, dies in geheimer Wahl durchzuführen. Wie bereits vorher bekannt war, hat Charly nach 16 Jahren den 1. Vorsitz abgegeben, zum neuen „Chef“ wurde Carsten Friedrich gewählt. Natürlich entließen wir Charly nicht ohne viele warme Worte des Dankes und Geschenke aus seinem Amt. Nach Vorschlag von Wastl benannten wir ihn dann auch gerne zum Ehrenmitglied. Charly war sehr gerührt und sichtlich erleichtert, als wir nach Übergabe einer Urkunde für seine Dienste im Verein (s. Foto) mit dem nächsten Tagespunkt weiter machten.

Die Zusammensetzung unseres Vorstands und erweiterten Vorstands ist nun wie folgt:

1. Vorsitzender              Carsten Friedrich

2. Vorsitzender                Sebastian Maag

3. Vorsitzender                Andreas Lindenau

Geschäftsführer              Bernward Korte

Ausbildungsleiter            Sebastian Maag

Jugendleiter                      Tim Schröder

Pressereferent                 Markus Bähr

EDV-Referent                   Jürgen Ortmann

Technischer Leiter         Carl Wilem Thöne

Platzwart                            Malte Justus

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Sommerlehrgang in Beilngries

Dieses Jahr war es endlich wieder soweit und wir konnten unseren Sommerlehrgang auswärts durchführen. Vom 17.07. bis zum 31.07. waren wir am Flugplatz Beilngries (EDNC) im schönen Altmühltal. Die Beteiligung war sehr gut, es waren insgesamt mehr als 30 Leute dabei. Das so ein Sommerlehrgang nicht nur was für die aktiven Flieger ist, sondern auch für Familien und Freunde, zeigte unter Anderem die große Altersspanne. Die jüngste Teilnehmerin war unser neuestes Vereinsmitglied Hedda Lou im Alter von 1 Monat und der älteste Teilnehmer war Heinz mit 93 Jahren. Besonders das abendliche Zusammensitzen und die Gespräche waren so sehr themenreich und nach langer Zeit des „social distancings“ wirklich richtig schön!

Die Mitglieder vom LSV Beilngries waren sehr gastfreundlich und generell war hier alles sehr gut organisiert. Die Luftsportjugend organisierte die Getränke für uns und hat sich auch nach kurzer Zeit unserem Konsum angepasst. Der Flugplatz und die Landschaft waren ein Traum. Lediglich die einzuhaltenden Regeln bezüglich des Lärmschutzes waren gewöhnungsbedürftig. Die Schleppvorgänge glichen etwas einem Slalomparcours, war aber irgendwie auch ganz lustig. An den Wochenenden waren wir eingeladen auch mal ein paar Windenstarts durchzuführen. Diese Chance nutzten wir gerne und so gab es für unsere ASK 21 B ihren allerersten Windenstart. Auch was die Flugzeit unseres Schulungsdoppelsitzers angeht wurde mit 3 Stunden und 57 Minuten eine neue Bestmarke gesetzt. Wegen technischer Probleme an unserer Remo erhielten wir zwischenzeitlich einheimische Unterstützung mit einer Husky. Ein paar beeindruckende Kunstflugeinlagen des sehr erfahrenen Piloten gab es gratis.

Die Segelflugausbildung war aufgrund des teils wechselhaften Wetters nicht an allen Tagen möglich. Dennoch nutzten wir die fliegbaren Tage aus. Gratulieren können wir besonders unserem Flugschüler Fabian, der seine C-Prüfung bestand und nun im letzten Teil seiner Ausbildung angekommen ist. Allgemein war es eine sehr schöne Zeit und es tat wirklich gut, das Vereinsleben nochmal ganz offiziell gemeinsam über das reine Fliegen hinaus genießen zu können. Gespräche zur Planung des Sommerlehrgangs 2023 haben bereits begonnen…Vielleicht sehen wir uns ja in Beilngries wieder?

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Neues jüngstes Vereinsmitglied und weitere Glückwünsche

Diese Saison startete bislang eher gemächlich. Grund dafür waren neben der Coronaauflagen und dem Wetter auch die Tatsache, dass wir im Winter nicht alle Flugzeuge rechtzeitig fertigbekommen haben. Kontaktbeschränkungen sei Dank ☹. Dies ist jetzt aber Vergangenheit und alles ist (fast) wieder normal. Die aktuellen Corona Regeln werden natürlich weiterhin eingehalten. Also gibt es nun auch wieder einiges zu berichten:

Die erfreulichste Nachricht kommt aus dem Hause Gante. Clarissa und Maik sind am 14.06.21 Eltern geworden. Bereits kurz darauf erfolgte die Anmeldung der kleinen Fliegermaus Hedda Lou im Verein. Sie ist damit aktuell jüngstes Mitglied und setzt die Tradition der Familie Gante in fünfter Generation fort. Eltern und Kind sind wohlauf und glücklich, ebenso wie die stolzen Großeltern. Wir gratulieren herzlich! Dies ist die bislang schönste Nachricht in diesem Jahr.

Infos zur Familiengeschichte Gante findet ihr auch nochmal im WDR Lokalzeit Beitrag auf unserem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=rJIK7udm_n8

Weitere Glückwünsche gehen an unseren Flugschüler Moritz. Er hat am Sonntag seinen ersten Ausbildungsabschnitt mit bestandener A-Prüfung beendet. Der traditionelle „Blumenstrauß“ und das stets beliebte Popo versohlen durften natürlich nicht fehlen. Er kann sich nun auf weitere Alleinflüge und späteren Umstieg auf unsere Einsitzer freuen. Auch dir herzlichen Glückwunsch, Moritz!

Zusätzlich können wir auch noch Wastl gratulieren. Seit vielen Jahren Fluglehrer für die Segelflugausbildung hat er am 15. Juni seine Lizenz um den Motorflug PPL(A) erweitert, nachdem er am Wochenende zuvor seinen bereits 1000. Segelflugstart hatte. Natürlich standesgemäß in seiner geliebten historischen K8 aus dem Jahre 1964. Mach weiter so und besonders für deinen starken Einsatz als Ausbildungsleiter danken wir dir alle sehr!

Es ist also wieder viel los bei uns. Einschränkungen gibt es zwar leider immer noch, aber wir sind alle sehr optimistisch, dass bald wieder Normalzustand zurückkehrt.

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Wastl auf Wolke 8

Letztes Wochenende war mal wieder ein Traum. Super Wetter und zeitweise nutzbare Abendthermik, vor Allem am Sonntag. Der Flugbetrieb war rege und der bevorstehende Herbstanfang zeigte sich von seiner schönsten Seite. Unsere neue Flugschülerin Sara hat bereits richtig Gas gegeben und in ihren ersten Flügen bereits ihr Talent gezeigt. Ein ganz besonderes Wochenende war dies in jedem Fall für Wastl. Nachdem letzte Woche alle Papiere seiner Schleicher K8 vollständig angekommen waren, machte er die ersten Flüge mit seinem Oldtimer in seiner, wie er selber immer betont, Lieblingsjahreszeit. Besonders am Sonntagabend war er mit seinem nostalgischen Schmuckstück aus dem Jahre 1964 den modernen Kunststoffseglern bei nur schwacher Thermik überlegen. Mit gerade einmal 190 kg Leergewicht und einer Mindestgeschwindigkeit von nur 55 km/h, nutzt die K8 jede noch so kleine aufsteigende Luftblase um an Höhe zu gewinnen. Die „alten Segelflughasen“ gerieten ins Schwärmen und man hörte die eine oder andere Anekdote aus der Zeit, als die K8 noch das erste einsitzige Segelflugzeug war, das man in seiner Ausbildung fliegen durfte. Der Schulterdecker aus Gemischtbauweise (Rumpf aus Metall, Tragflächen aus Holz) ist nicht nur ein Leichtgewicht, sondern auch extrem robust. Dies machte ihn für die Schulung optimal. Die Vorteile der Kunststoffbauweise, besonders für den Streckenflug (schneller, höhere Gleitzahl), haben sich trotzdem irgendwann durchgesetzt, was viele der älteren Flieger etwas bedauern.Das Leuchten in Wastls Augen war am Wochenende jedenfalls nicht mehr weg zu kriegen. „Das kann man nicht nur erzählen, das muss man erleben!“ Herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Liebe, Wastl. …und Rosi, sei nicht zu eifersüchtig, das legt sich wieder etwas 🙂

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Traumhafter Spätsommer

Hoch Leiki hat am Wochenende alle Flugbegeisterten aus der Reserve gelockt. Auch wenn die Luftmassen etwas zu stabil für lange Segelflüge waren, das sonnige Wetter mit passabler Fernsicht hat gut getan. Perfekt natürlich für den Schulbetrieb. Besonders erfreulich war, dass wir unsere Schnupperschülerin Sara (14) vom Fliegen begeistern konnten. Sie und ihre Eltern schienen sehr zuversichtlich, dass Sara bereits ab nächstem Wochenende als neue Flugschülerin durchstarten wird. Das bedeutet den zweiten weiblichen Nachwuchs in einem Jahr! Das finden wir super, denn wir kämpfen ja seit langem verstärkt gegen das Klischee, dass der Flugsport eher Männersache ist. Wird Zeit, dass unsere neuen Flugschülerinnen dieser falschen Meinung trotzen.

Aber nicht nur das letzte Wochenende, sondern auch die Wochen davor waren aus Sicht der Segelflugausbildung sehr erfolgreich. So flog am 22. August Malte seine C- Prüfung und steht nun vor seinem ersten Überlandflug und anschließender Abschlussprüfung. Am 30. August flog Nils seine B-Prüfung und gestern Fabian. Allen zusammen herzlichen Glückwunsch! Die Fortschritte und hohe Anzahl an Prüfungen in diesem Jahr zeigen deutlich, dass unsere Segelflugausbildung sich wirklich sehen lassen kann. Der Flugbetrieb ist meist gut organisiert, die Fluglehrer und Schüler sind motiviert und interessierte Neulinge fühlen sich schnell wohl in unserer Gemeinschaft. Weiter so!!!

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Schnupperkurs-Gewinner fliegt sich frei

Das Wetter war die letzte Zeit unberechenbar. Während es in vielen Bereichen NRWs teilweise heftige Unwetter gab, konnten wir diese teilweise nur aus der Luft in der Ferne erkennen. Wir hatten mal wieder viel Glück. Dennoch haben wir den Flugbetrieb aus Sicherheitsgründen hier und da frühzeitig beendet. Am Sonntag war uns das Wetter jedoch ganztägig treu und wir konnten mal wieder einen Ausbildungserfolg verbuchen. Daniel hat seine A-Prüfung und damit seine ersten Flüge alleine ohne Fluglehrer an Bord geflogen. In der Flugausbildung ist dies ja immer der spannendste Moment und mit viel Aufregung verbunden, sowohl beim Schüler, wie auch beim Fluglehrer. Als sich Daniel bei uns am Attendorner Stadtfest 2017 über das Segelfliegen informiert und bei unserem Preisausschreiben mitgemacht hat, ahnte er noch nicht, dass dies der Beginn seiner Fliegerlaufbahn sein würde. Prompt gewann er den ersten Preis in der Verlosung: Einen Schnupperkurs. Aus zeitlichen Gründen hat es dann leider noch bis April 2019 gedauert, bis er seinen Hauptgewinn einlösen konnte. Nun ist er auf dem besten Weg zum Scheininhaber, denn wer in der Ausbildung erstmal alleine fliegen darf und kann, der hat den schwierigsten Teil geschafft. Herzlichen Glückwunsch, Daniel!

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Highlights im Juli

Der letzte Monat war nicht nur wettertechnisch, sondern auch fliegerisch eine Wucht. Sowohl unsere Segelflugschüler, wie auch unsere Streckenflieger hatten einige Erfolge zu verbuchen. Der aufgrund der Corona-Krise abgesagte Sommerlehrgang wurde zumindest teilweise durch organisierten Flugbetrieb am Platz kompensiert. 

Streckenflugrekorde

Die 800 km-Marke mit dem Segelflugzeug ist ja schon eine beachtliche Leistung, aber längst nichts Besonderes mehr für unsere Leistungsflieger. Deshalb gab es am 13. Juli gleich zwei neue Platzrekorde. Patrick Funke flog mit der ASH 31 1009 km und Robin Horstmann mit Charly Lerch mit der ASG 32 doppelsitzig 1044 km. Das sind die ersten 1000er, die mit Start in Attendorn jemals geflogen wurden und bringen ordentlich Punkte in der OLC-Wertung. Glückwunsch dazu!

Segelflugausbildung

Unsere Segelflugausbildung läuft mit 10 aktiven Flugschülern sehr gut und wir sind in den letzten Wochen nicht nur an den Wochenenden viel geflogen. Neue Interessenten gibt es auch einige, so dass wir aktuell nicht über Nachwuchs klagen wollen. Dennoch freuen wir uns über jeden weiteren Flugschüler/Flugschülerin, denn wir „verlieren“ natürlich auch Flugschüler, wenn sie mit der Ausbildung fertig sind. So hat zum Beispiel Markus am 23. Juli seine Ausbildung mit seinem ersten Streckenflug nach Brilon und zurück abgeschlossen (114 km). Sehr spontan meldeten ihn dann Carsten und Jürgen in Münster zur Prüfung an. Zwei Tage später flog und bestand Markus dann bereits seine Prüfung. Dem neuen Scheininhaber herzlichen Glückwunsch!

„Ersatz“ Sommerlehrgang

Einen Sommerlehrgang gab es wie bereits erwähnt leider nicht. Kurzfristig haben wir aber in der vergangenen Woche (27. Juli – 2. August) bei uns am Platz den Flugbetrieb organisiert, so dass wir einen kleinen „Ersatzlehrgang“ hatten. Bei traumhaftem Wetter hatten alle Teilnehmer ein paar wunderschöne Tage. Ein Highlight waren dabei einige sunrise Flüge mit malerischem Panorama. Als Ausgleich für die in diesem Jahr ausgefallenen Schützenfeste haben wir am Freitagabend kurzerhand unser eigenes kleines Schützenfest gefeiert. Natürlich im kleinen Kreise des Vereins. Bilder und Videos hiervon bleiben intern, man spricht von einer legendären Feier 🙂

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A, B, C beim LSC

Obwohl die Lage mit allen vorgegebenen Regeln noch kompliziert ist, geben unsere Flugschüler Vollgas und zeigen, dass sie in der etwas längeren Winterpause nichts verlernt haben. Begonnen hat Malte am 23. Mai mit seiner B-Prüfung. Am 31. Mai flog Markus seine C-Prüfung. Malte und Markus hatten ja letztes Jahr im Juni ihre Theorieprüfungen bestanden und haben sich nun in diesem Jahr ihre praktische Prüfung als Ziel gesetzt. Wir drücken ihnen die Daumen. Schön wäre natürlich wieder eine „Doppelprüfung“!

Den aufregendsten Ausbildungsabschnitt hat am letzten Samstag Linus hinter sich gebracht. Er hatte bereits schon einiges an Flugpraxis mitgebracht, als er sich im Winter entschied beim LSC einzusteigen.  Linus war vorher bereits Segelflugschüler bei unseren Schmallenberger Kollegen und musste bei uns den Flugzeugschlepp als neue Erfahrung hinzulernen, da er bis dato nur Windenschlepp kennengelernt hatte. Dies gelang ihm relativ flott. Mit seiner A-Prüfung darf auch er ab nun ohne Fluglehrer und Mundschutz weiter lernen. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!!!

Insgesamt läuft unsere Segelflugausbildung erfreulich gut. Mit unseren beiden neuen Flugschülern Moritz und Linus haben wir zurzeit zehn aktive Flugschüler und zwei interessierte Schnupperkursteilnehmer.

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Corona Sperre gelockert

Am Wochenende ging es wieder richtig los! Nachdem bereits am vorherigen Wochenende für die Scheininhaber mit noch gültiger Lizenz das einsitzige Fliegen wieder erlaubt war, gab es in KW 20 das OK für Schulungsflüge. Damit haben wir auch den Schulbetrieb wieder aufgenommen. Wie auch in allen anderen Sportbereichen gibt es ab nun einige Auflagen zu erfüllen, um das Risiko einer Covid-19 Ansteckung so gering wie möglich zu halten. Desinfektion der häufig angefassten Bereiche, Mund-Nasenschutz und Begrenzung der Anzahl gleichzeitig anwesender Personen sind nur einige dieser Auflagen. Trotzdem: Ein Stück Alltag ist wieder da und nach fast 7 Monaten Pause waren alle froh, dass es wieder losgeht. Alle Flugschüler, die Zeit und Lust hatten, sind geflogen und nicht nur Platzrunden! Wie man auf dem Foto sieht, haben wir trotz Auflagen von nun an wieder immer ein Grinsen im Gesicht 🙂

Rundflüge mit Gästen und auch andere, nicht Schulungsflüge zu zweit sind leider bis auf weiteres noch verboten.

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Goldene Ehrennadeln vom Aeroclub NRW

Am letzten Wochenende standen die Termine für unsere Jahreshauptversammlung und die Frühjahrsbelehrung an. Beide wurden wie angekündigt abgesagt bzw. bis auf unbestimmte Zeit verschoben. Natürlich hatten wir uns alle schon sehr auf dieses Wochenende gefreut, da dieser Termin für uns in den vergangenen Jahren den Startschuss für die Saison bedeutete. Besonders aber Charly hätte große  Freude daran gehabt, eine der höchsten Auszeichnungen unseres Landesverbandes, die goldene Ehrennadel, gleich drei Mal überreichen zu dürfen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Aeroclub NRW geht diese Auszeichnung an unsere Mitglieder Uwe Behrendt, Manfred Gante und Günter Kaluza. Die warmen Worte unseres 1. Vorsitzenden und zugleich Vizepräsident für Kommunikation und Marketing im Aeroclub müssen wir uns zunächst gedanklich vorstellen, auch wenn die entsprechende Rede sicher zu einem angemessenen Zeitpunkt nachgeholt wird. Ebenso werden wir das gemeinsame Anstoßen mit unseren geehrten Kollegen sicher nicht unter den Tisch fallen lassen, denn alle drei haben in den letzten 50 Jahren nicht nur ihre Beiträge gezahlt, sondern darüber hinaus enorm viel für den Verein in ehrenamtlichem Engagement geleistet. Wir bedanken uns sehr bei ihnen und gratulieren von ganzem Herzen zu den verdienten Auszeichnungen. Eines schönen Tages sitzen wir dann wieder am Flugplatz zusammen und lauschen ihren spannenden Anekdoten aus 50 Jahren Fliegerei.

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Die Welt steht Kopf….

Wie alle anderen haben auch wir nicht nur den Flugbetrieb, sondern auch alle anderen Aktivitäten im Verein eingestellt. Jahreshauptversammlung und Frühjahrsbelehrung sind auf unbestimmte Zeit verschoben, Kantine und Werkstatt sind geschlossen.
Diese Woche hat der WDR Kontakt mit uns aufgenommen. Der Fernsehsender sucht dringend nach Themen, die positive Signale setzen! Ein Rundflug über das Sauerland bei schönstem Wetter um ein paar positive Impressionen und Worte zu vermitteln, das war der Plan. Vielleicht wäre es vertretbar gewesen, Pilot und Reporterin für einen Rundflug zusammen zu bringen, besonders für diesen Zweck. Allerdings waren wir uns auch einig, dass dies ein falsches Zeichen setzen könnte. Eben genau diese kleinen, nicht unbedingt nötigen Zusammenkünfte sollen und müssen vermieden werden und wir werden uns daran halten!
Trotz der außergewöhnlichen Situation, die vielleicht auf viele Menschen beunruhigend wirkt, möchten wir an dieser Stelle unbedingt die positiven Dinge hervorheben. Für viele von uns gibt es besondere Absprachen mit ihren Arbeitgebern, Schulen und Kitas sind geschlossen und wir werden aufgefordert, soziale Kontakte einzuschränken. Dies bedeutet, dass wir sehr viel Zeit mit unseren liebsten Menschen verbringen dürfen….unserer Familie. Entschleunigung heißt das Zauberwort, was uns nicht weh tut, sondern gut tut! Holt die Brettspiele aus dem Schrank, helft euren Kindern beim Lernen für die Schule oder genießt einfach nur die gemeinsame Zeit. Gerne auch im heimischen Garten beim Grillen und einer Flasche Bier, denn selbst das Wetter lässt uns im richtigen Moment nicht im Stich. Allen Piloten sei gesagt: Das Sauerland sieht nicht nur von oben wunderschön aus. Auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad bietet es tolle Eindrücke, die Balsam für die Seele sein können. Abgesehen davon ist jede Bewegung in der Natur auch sehr gut für unser Immunsystem. Verliert nicht euren Humor und Optimismus. Schaltet alle mal einen Gang zurück und wundert euch nicht, wenn es euch plötzlich besser geht als vorher. Denn selbst der sogenannte und oft belächelte Freizeitstreß setzt vielen von uns zu, ohne dass wir es wirklich glauben. Lasst die Entschleunigung des Alltags nicht nur zu, sondern genießt sie so gut ihr dies könnt.
In diesem Sinne: Seit entspannt und rettet Leben!

p.s.: Wir informieren euch zeitnah, wenn der Freizeitstreß wieder los geht ?

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Theorieunterricht beginnt

Am kommenden Samstag, 01.02.2020 starten wir mit dem Theorieunterricht zur Segelflugausbildung. Vorher laden wir zu einer kleinen Infoveranstaltung ein. Ab 14 Uhr kann jeder, der sich für die Segelflugausbildung interessiert, gerne bei uns am Flugplatz in Heggen vorbeikommen. Geplant ist ein kurzes Treffen, bei dem unsere Fluglehrer einen kurzen Einblick in Theorie und Praxis der Ausbildung geben und anschließend gerne alle Fragen beantworten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Jugendliche (ab 13 Jahren) können und sollen gerne ihre Eltern mitbringen. Wer anschließend möchte, kann auch direkt unverbindlich an der ersten Theoriestunde für die aktuellen Flugschüler teilnehmen.

Fragen im Vorfeld bitte an:Ausbildungsleiter@edku.de.

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Winterarbeit geht voran

Die Wartung unseres Twin III Acro hat uns bereits länger aufgehalten als wir es geplant hatten. Kleine Reparaturen an der Haube und an der Radabdeckung kosteten uns viel Zeit und sind auch noch nicht ganz fertig gestellt. Am Samstag haben wir jedoch an einem Tag unsere neue ASK 21 B für die kommende Saison fit gemacht. War natürlich auch nicht so viel dran zu tun wie am Twin. Auf unserem YouTube-Kanal haben wir ein kleines Zeitraffer-Video der Arbeiten eingestellt. Hier könnt ihr in einer Minute sehen, was tatsächlich knapp 5 Stunden gedauert hat. Seit Sonntag haben wir die LS4a in der Werkstatt. Wenn wir im neuen Jahr alle nochmal tatkräftig anpacken, haben wir bald wieder alle Segelflugzeuge in bestem Zustand.

Wir wünschen allen einen guten Jahreswechsel!  Feiert schön und freut euch mit uns zusammen auf die neue Flugsaison 2020!!!

Hier der link zu unserem Video:  https://youtu.be/Ne5tXcgIai4

WeiterlesenWinterarbeit geht voran

„Winterprüfung“

Offiziell haben wir natürlich noch Herbst. Zugefrorene Autoscheiben und erste Schneeschauer im Hochsauerland  brachten jedoch ein Gefühl von Winter als am Sonntag Marcel und Kevin ihre Prüfung flogen. Es war zwar etwas gewagt, den Termin so spät und nach der eigentlichen Segelflugsaison anzusetzen, jedoch wurde der Mut mit sonnigem und trockenem Wetter belohnt. Nachdem der Prüfer die beiden durch einige unangenehme, teils ungewöhnliche Fragen etwas nervös gemacht hatte, flogen sie die Prüfungsflüge aber ohne Beanstandung und souverän. Wir gratulieren den beiden zur bestandenen Abschlussprüfung und wünschen always happy landings!!! 

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Kurz vor knapp – A-Prüfung von Nils

Gestern war wohl vermutlich der letzte Segelflugtag der Saison. So sehr wir das alle bedauern, war die Stimmung und Beteiligung gut. Wir hatten sogar sechs unserer Fluglehrer gleichzeitig am Start, als es für Nils am späten Nachmittag an seine A-Prüfung ging. Im frühen Verlauf des Tages sah es zunächst gar nicht nach dieser Möglichkeit aus. Kräftiger Höhenwind und starke Windböen sorgten für turbulente Flüge, besonders beim Start. Eigentlich kein Anfängerwetter. Gegen 17 Uhr ließen dann aber die Böen komplett nach, was die A-Prüfung für Nils zwar ermöglichte, aber aufgrund des immer noch kräftigen Windes nicht leicht machte. Papa Jürgen war sichtlich nervös. Nils zeigte uns jedoch, was er gelernt hat, unter anderem ja auch von seinem Papa. Nach seinem ersten Alleinstart fand er scheinbar ein durch den starken Wind verursachtes Aufwindband und legte mit 31 Minuten Flugzeit den längsten Segelflug des Tages hin. Seine weiteren Starts und natürlich auch alle Landungen waren super und wir konnten seine bestandene Prüfung bei einsetzender Dunkelheit feiern. Das war knapp!
Insgesamt war die Saison 2019 wieder sehr gut und auch erfolgreich für unsere Flugschüler. Wir hatten drei A-Prüfungen (Fabian, Malte und Nils), zwei Theorieprüfungen (Malte und Markus), eine Abschlussprüfung Segelflug (Felix) und eine Prüfung PPL(A) (Jonas). Alle Prüfungen wurden natürlich bestanden, die meisten beim ersten Versuch Jetzt freuen wir uns auf die Winterarbeit und die eine oder andere Feier, die noch ansteht. So gibt es in Kürze noch unseren Kellnerball vom Drachenfest, die Flugzeugtaufe der neuen 21 und es war schon die Rede von einer Weihnachtsfeier…

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